Delegiertenversammlung Braunviehzuchtverband Obwalden

1Abtretender Präsident nach sechs Jahren Noldi Imfeld links mit seinem Nachfolger Walter WindlinDer Obwaldner Braunviehzuchtverband führte am Dienstag, 06. März 2018 in der Cantina Caverna, Lungern seine Delegiertenversammlung durch.
Noldi Imfeld, Lungern (l.) trat nach sechs Jahren als Präsident zurück, sein Nachfolger wurde Walti Windlin aus Kerns.
Bilder: Raphael Bissig

 

 

 

Der Braunviehzuchtverband Obwalden lud am Dienstag, 6. März zur Delegiertenversammlung in die Cantina Caverna, Lungern ein. Nach einem interessanten Jahresbericht von Präsident Arnold Imfeld erhielten die Anwesenden den Tätigkeitsbericht von Vieh aus der Zentralschweiz vorgestellt.

Wahljahr
In diesem Jahr waren gleich mehrere Wahlen auf den Traktanden aufgeführt. So wurden die bestehenden Vorstandsmitglieder Hansjörg Berchtold, Giswil, Erwin Kathriner, Sarnen und Josef Rohrer, Flüeli-Ranft von den Delegierten bestätigt. Präsident Noldi Imfeld, wie er im Dialekt genannt wird, reichte auf diese DV, nach 13 Jahren im Vorstand und davon sechs Jahre als Präsident, seine Demission ein. Die Lücke im Vorstand wurde durch die Wahl vom aktiven Braunviehzüchter Hansruedi Schallberger aus Lungern geschlossen. Neu als Verbandspräsident gewählt wurde Walter Windlin aus Kerns. Als Viehschauxperte und ehemaliger Präsident unter anderem von Vieh aus der Zentralschweiz, sowie vom Viehzuchtverein Kerns bringt er alles mit, um in seinem neuen Amt zu walten. Ebenfalls ist Windlin bereits seit 2016 Präsident der Kantonalen Viehschau Sarnen. Ebenfalls bestätigt wurden die bestehenden Mitglieder der Marktkommission mit Mathias Buch, Giswil, Armin Imfeld, Alpnach und Martin Reinhard, Kerns sowie neu Niklaus Gasser aus Lungern.
Kaspar Scheuber informierte die Delegierten und Gäste über die letztjährige Viehschau Engelberg. Vom 4.-5. Mai organisiert die VZG Engelberg eine Viehschau und feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Ebenfalls einen Rückblick machte Walti Windlin über die Viehschau Sarnen vom letzten Herbst.

Ehrungen
Insgesamt sieben Zuchtfamilien durften 2017 präsentiert werden. Der OB-Stier Hakon von Thomas Schrackmann wird zurzeit breit eingesetzt. Zwölf Betriebe schafften es 2017 auf die von Braunvieh Schweiz geführte Betriebsmanagement-Liste. Eine Lebensleistung von über 85`000 kg Milch erreichten im vergangenen Jahr zehn Obwaldner Kühe und über 100`000 kg Milch sechs. Der Präsident von Braunvieh Schweiz, Reto Grünenfelder höchstpersönlich ehrte die Züchter für ihre Kühe mit den hohen Lebensleistungen. Er tat dies bestens vorbereitet und fand zu den geehrten Kühen stets einen passenden Kommentar.
Zu Letzt war es dann nochmals Walter Windlin der den abtretenden Präsidenten Noldi Imfeld auf eine humorvolle und gekonnte Art verabschiedete. Er beschrieb ihn als vorbildliche Persönlichkeit, der eine ruhige Art mit sich bringt und über eine grosse Fachkompetenz verfüge.

Raphael Bissig